Weihnachtskekse #2: weiche Honiglebkuchen

Hiermit kann ich nun stolz verkünden, dass ich einen weiteren Punkt auf meiner Bucket-List abhaken kann: nämlich Lebkuchen zu backen, die genauso schmecken wie aus meiner Kindheit. In der Vorweihnachtszeit gab es nämlich bei dem Becker direkt vor meiner Grundschule die wunderbarsten Lebkuchen. Sie waren schlicht – große Rechtecke ohne Glasur und mit fünf Mandeln verziert. Ich habe sie so sehr geliebt, dass ich in der Vorweihnachtszeit mein ganzes Pausengeld für sie ausgegeben habe (sicherlich zum Verdruss meiner Mama). Ihre Konsistenz war angenehm weich und ihr Geschmack vollmundig, gut gewürzt und mit der Süße von (vermutlich sehr viel) Honig. Es brauchte unzählige gescheiterte Versuche, bei denen ich die Teige verschiedener Lebkuchenrezepte ausrollte und glückseelig ausstach, weil ich mir sicher war, dass ein Teig der so lecker war eindeutig das gewünschte Ergebnis hervor bringen musste, um dann doch wieder steinharte Enttäuschungen aus dem Ofen zu holen. Doch nun habe ich es: das Rezept für weiche Honiglebkuchen wie aus meiner Kindheit!

Noch eine kleine Anmerkung vorweg: der Teig muss mindestens über Nacht rasten, damit sich die Gewürze gut entfalten können.


Du brauchst:

  • 500g Roggenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Lebkuchengewürz
  • 60g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 50g Butter
  • 250g Honig
  • 2 Eier + 1 weiteres zum Bestreichen
  • etwas Wasser (bei mir ca. 1 Schnapsglas)

So geht’s:

Die trockenen Zutaten vermischen, die Butter würfeln und mit der Mehlmischung grob verkrümeln.

Einen Hügel formen, eine Mulde hineindrücken und den Honig und die Eier und erst einmal ein halbes Schnapsglas von dem Wasser dazugeben und durchkneten. Der Teig sollte recht kompakt und zäh sein. Mit dem Wasser kann man dann die Konsistenz (nicht zu bröselig) gut hinbekommen.

Nun muss der Teig über Nacht im Kühlschrank rasten, damit sich die Aromen auch wirklich entfalten (bei mir waren es 2 und das Ergebnis ist  für mich wirklich perfekt gewesen).

Am nächsten Tag den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen und den Teig mit etwas Mehl ca. 8mm dick ausrollen, ausstechen (oder wie in meinem Fall in der WG-Küche mit dem Messer futuristische „Tannenbäume“ ausschneiden), mit dem verklopften Ei bestreichen und nach Gusto mit Nüssen verzieren.

Dann ab in den Ofen und nach 10 Minuten sind sie auch schon fertig!

 

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